Golf Senioren Gesellschaft e.V.
Gelebte Golftradition mit englischen Freunden

Gelebte Golftradition mit englischen Freunden

Es gibt kaum eine historisch so eng verbundene Freundschaft wie die zwischen England und Deutschland. Die britische Senior Golfers‘ Society SGS wurde 1926 nach dem Beispiel der United States und Canadian Senior Golfers‘ gegründet, die bereits seit 1905 respektive 1918 bestanden. Knapp 40 Jahre später gründete bekanntlich Kurt Engländer am Beispiel der Senior Golfer’s Society die Golf Senioren Gesellschaft GSG.

Patrick Fossett, Kapitän der SGS Mannschaft, hatte in diesem Jahr vier besondere Plätze in East Sussex im Süden von London für das Länderspiel in England ausgesucht. Am Dienstag wurden wir zunächst mit einem ausgiebigen Lunch im Knole Park Golf Club empfangen, glücklicherweise, da der Regen damit Zeit hatte sich zu verziehen. Am Nachmittag wurde Klassischer Vierer Lochwettspiel gegen ein Team aus dem Club gespielt. Der Knole Park ist ein sehr schöner alter Platz, der sich in einem herrlichen natürlichen Gelände entwickelt. Auf dem Golfgelände leben rund 200 freilaufende Hirsche mit entsprechenden „Grundbedürfnissen“. Der Ball musste nichtsdestotrotz gespielt werden wie er lag, sodass häufige Dung-Aufräumarbeiten unvermeidbar waren.

Da wir Corona bedingt nur mit nur 11 Spielern antraten, spielte der Deutsche Kapitän an diesem Tag ein Einzel Matchplay. Zum Ausgleich seiner Niederlage wurde Gert Schroeder-Finckh Zeuge des sensationellen Hole in One seines Kontrahenten.

Ergebnisse: Patrick Fossett & John Paddy schlugen Günter Kurrle & Jo Dördelmann; 1 auf; Stuart Poole & Ian Eggleden verloren geg. Horst Hoeck & Wolfgang Söhngen 3 auf 2; Tony Law & Gordon Sangster schlugen Elmar Schmelz & Reinhard Maddaus 3 auf 2; Jimmy Scade &Phill Merry schlugen Kai Daube & Udo Böttcher 1 auf; Julian Spurling schlug Gert Schroeder-Finckh 4 auf 3.

Nach nächtlichem Dauerregen erreichten wir am Mittwoch schon früh Royal Ashdown Forest und wurden mit Tee, Kaffee und Bacon Rolls begrüßt. Der Club mit 500 Mitgliedern hat zwei 18 Loch Plätze - den Old Course und den West Course. Traumhafte Verhältnisse: Keine Bunker und auf den Fairways keine Beregnungsanlage. “The grass has been here so long it will not go away, it just turns brown and then green again when it rains.” Die Matches am Morgen gewann die GSG 4 zu 2. Einige Unentwegte spielten nach dem ausgiebigen Lunch noch weitere 11 Löcher auf dem West Platz.

Am Donnerstag traf man sich zum famous Lunch in Tandrige, das zu Recht einen guten Ruf genießt. Der Platz hatte das beste Layout mit hervorragendem Pflegezustand, mit sehr schönen Ausblicken, für jeden Golfer ein besonderes Vergnügen. Patrick Fossett spielte für das deutsche Team, sodass 6 Foursome Matches gespielt werden konnten. Unsere Gastgeber gewannen 3 Matches, die GSGler 2 und ein Match wurde geteilt.

Am Freitag folgte dann das Match SGS vs. GSG im Piltdown Golf Club. Der Club wurde im Jahr 1904 von einem deutschen Adeligen, Alexander Fürst zu Münster von Derenburg, gegründet - also eigentlich sollte die GSG im Vorteil sein. Bei sehr schönem Wetter und leichter Brise hatten wir das Vergnügen, auf diesem Platz zwei Runden zu spielen. Wiederum keine Bunker aber genügend Heidekraut, das den Platz sehr schön und abwechslungsreich macht. Sicherlich der Höhepunkt unserer Golfreise. Inzwischen war das deutsche Team daran gewöhnt, auch nach dem ausgiebigen „liquid Lunch“ Golf zu spielen, insofern konnten wir die Matches am Nachmittag gewinnen.

Am Ende hatten die Gastgeber die Nase vorn: SGS 6,5 zu GSG 5,5

In allen Clubs wurden wir mit großer Herzlichkeit und Gastfreundschaft empfangen. Dies galt insbesondere für unsere begleitenden Damen, die in jedem Club vom Ladies Captain empfangen wurden und je nach Gusto 18 oder 9 Löcher gemeinsam auf die Runde gingen. Also auch hier ein voller Erfolg. Und es gibt ein Gerücht, dass sehr wahrscheinlich einige englische Damen noch in diesem Jahr im Krefelder Raum zu sehen sein werden.

Unser herzlicher Dank geht an Patrick Fossett und die ausrichtenden Golfclubs. Wir durften Golfplätze kennenlernen, die wir in unserer relativ kurzen Golftradition in Deutschland leider nicht haben.

Gert Schroeder-Finckh, Kapitän

Impressionen

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