Golf Senioren Gesellschaft e.V.
Deutschland holt den Pokal zurück

Deutschland holt den Pokal zurück

Nach langen Verhandlungen mit dem Wettergott sicherte er uns für unser Länderspiel mit Luxemburg in Mettmann die beiden letzten warmen, bzw. heißen, Spätsommertage zu. So konnte man bei der Einspielrunde schon ein Gefühl für die Temperaturen wie auch für die Platzverhältnisse gewinnen: Die Grüns waren weich und schnell, die Fairways hart und über weite Strecken nur wenig grün. Die lange regenfreie Zeit zeigte trotz Bewässerung ihre Spuren.

Am Anreisetag wurden die Gäste bei einem kleinen abendlichen Bierempfang begrüßt und die Flighteinteilungen für den ersten Spieltag bekanntgegeben. Da ein Luxemburger krankheitsbedingt nicht spielen konnte, unterstützte kurzfristig Udo Sadlowski aus Essen Heidhausen das Team Luxemburg. Auch die GSGler hatten eine kurzfristige Absage. Hier sprang GSG-Präsident Manfred Reindl ein und kämpfte äußerst erfolgreich für unser Team.

So konnten alle geplanten Partien stattfinden. Gestartet wurden die Vierer bei 29 Grad und wolkenlosem Himmel. Der Durst war allgemein groß und der Wasserverbrauch damit weit überdurchschnittlich. Das Resultat nach Tag 1: Deutschland führte mit 11,5 zu 9,5 Punkten.

Beim gemeinsamen Abendessen war schon eine leicht optimistische Stimmung unter den GSGlern

zu spüren. Schließlich hatten wir uns vorgenommen, den Pokal zurückzuholen, wenngleich der Respekt vor dem Luxemburger Team groß war. Die Gastronomie in Mettmann hatte sich viel Mühe gegeben uns kulinarisch zu verwöhnen, und es herrschte eine entspannte freundschaftliche Stimmung.

Die Flighteinteilung für den nächsten Tag sah einen Start um 9 Uhr vor. In der Nacht hatte es etwas geregnet, so dass die kühle klare Morgenluft bei allen Spielern zusätzliche Energie freisetzte. Durch den nächtlichen Regen hatten sich auch die Platzverhältnisse geändert. Die Bälle rollten nicht mehr so lang und sprangen auch nicht mehr so weit. Der Kampf um die Punkte war allerdings noch genauso intensiv. So manch eine Einzel-Partie wurde erst mit dem letzten Put auf der 18 entschieden, wie z.B. die mit Dieter Kempf: Auf der letzten Bahn lochte er seinen Bunkerschlag zum Birdie ein, während sein Gegenspieler ein Par notierte. Dieser Bunkerschlag verbesserte unser Ergebnis um satte 2 Punkte.

Das Gesamtergebnis von 37,5 zu 25,5 Punkten mutet zwar einen deutlichen Vorsprung an, war aber bis zum letzten Schlag hart erkämpft. Die Luxemburger bedankten sich bei Udo Sadlowski mit einer großen Flasche Luxemburger Champagner dafür, dass er als einziger „temporärer Luxemburger“ ganze 6 Punkte für das Team geholt hat. Bei der abschließenden Siegerehrung war das deutsche Team vom anstrengenden Kampf zwar etwas erschöpft, aber doch stolz über den Gewinn des Pokals. David Winter, der Luxemburger Kapitän, ließ jedoch in seiner Dankesrede keinen Zweifel darüber aufkommen, dass die Heimat des Pokals in Luxemburg ist.

Was sicher ist: Im nächsten Jahr geht der Kampf weiter.

Dr. Karl-Ernst Schuster

Impressionen

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